Wir stossen zur SAC- Huette vor (Donnerstag, 18.6.09)
Nach einem reichhaltigen Frühstück, bestehend aus Schokopulver- und Marmeladenbrötchen, trafen wir uns um 8.30 Uhr vor dem Haus. Herr Kasser erinnerte uns ein letztes Mal daran eine Windjacke und Sonnenschutz mitzunehmen. Dann gingen wir zum Car der uns ein Stück näher zur SAC-Hütte bringen sollte.
Der Car fuhr los und teilweise waren wir auf 1985 Metern Höhe! Während der kurvigen Fahrt konnten wir die Staumauer und den Stausee bewundern. Um 9.10 Uhr hielten wir auf der Canalbrücke an. Von hier an mussten wir zu Fuss weitergehen. Während wir an Alpenrosen, Steinbrocken, Bächen und Schnee(!) vorbeiliefen wurde es immer heisser und wir begannen zu schwitzen. Einige wollten schon bald eine Pause machen, doch Herr Kasser drängte uns zum Weiterlaufen. In Ochsenstaffel machten wir um 9.50 Uhr endlich eine Pause. Dort bekam jeder ein Stück Kuchen. Weiter oben erblickten wir Herrn Stoffel, der gerade dabei war, einen Zaun zu erneuern.
Als Herr Kasser sagte, dass es Zeit sei weiterzulaufen, protestierten wir erst (Unsere und Herr Bretschers Argumente: „Nei!“-„Moll!“-„Nei!“-„Moll!“-„Nei!“-„Moll!“), doch schliesslich gaben wir auf. Einige male mussten wir über kleine Bäche springen und einige bekamen nasse Füsse. Schon bald schmerzten uns die Beine und wir kamen ins Schwitzen. Herr Kasser erzählte uns von einer geplanten Staumauer die allerdings abgelehnt wurde. Kurz darauf entdeckten wir in einem kleinen Teich einige Kaulquappen und einen Bergmolch oder Feuersalamander. Wieder verlangten wir eine Pause, doch Herr Kasser, gnadenlos wie immer ; ) wollte damit noch bis zur Lampertschalp warten. Mittlerweile sah das Zervreilahorn ziemlich breit aus, ganz anders als von Vorne. Um 10.30 Uhr waren wir endlich auf der Lampertschalp und machten eine Znüni-Pause.
Leider mussten wir bereits um 10.50 Uhr weitergehen. Es war nun einfacher vorwärts zu kommen, da wir ausgeruht und die Wege nicht mehr Steil waren. Dafür war der Weg aber voller grosser Steinbrocken und Bächen, die die Wiese in einen matschigen Sumpf verwandelten. Kurz darauf entdeckten wir auf der anderen Seite des Flusses zwei Murmeltiere. Dank ihnen durften wir noch eine kurze Pause machen und sie beobachten. Das fanden natürlich alle „Jöööh…“. Die Pause verdankten wir aber auch Remo, der seine nassen Socken wechseln musste; Er war in einen Bach gefallen. Als wir weiterliefen sahen wir weitere drei Murmeltiere, die den Berg hinaufrannten. Mittlerweile sah das Zervreilahorn schon wieder ganz anders aus; Nun war es wieder spitz. Später mussten wir durch ein paar rutschige Schneefelder „surfen“. Auf diesen fanden wir „Sahara-Staub“. Nun wurde es doch wieder anstrengend und trotz des Schnees war es sehr heiss. Doch dann machten wir ein Foto auf dem wir auf den Schnee knieten und schlagartig war es gar nicht mehr so kalt…; )
Da kamen wir an einem Schild vorbei: „SAC-Hütte: 5 min“ Endlich! Um 11.55 Uhr erreichten wir die SAC-Hütte und machten die lang herbeigesehnte Mittagspause.









