Klassenlager der 6. Klasse in Bos-cha bei Guarda 2009
Bahnlehrpfad Preda – Bergün
Hier sind wir auf der Wanderung von Preda nach Bergün. Der Weg war zum Teil sehr eng. Auf dem Foto sieht man einen sogenannten Viadukt. Wir mussten auf einer Karte die Linienführung der Bahn mit den Kehrtunnels einzeichnen.
Lagerort
Auf diesem Foto sieht man unser herziges Lagerdorf Bos-cha. Das Haus mit dem knallroten Dach ist unser gemütliches Lagerhaus. Von diesem Dorf bleiben uns viele gute Erinnerungen, weil wir alle so gut zusammenhielten und immer füreinander da waren. Neben Bos-cha liegt gerade Guarda. Von dort kommt der Schellenursli. Die Häuser im Engadin sind meistens sehr schön verziert und geschmückt mit Sgraffitos.
Seilpark-Gedicht
Auf der Fahrt zum Seilpark sangen wir Lieder,
die fuhren uns voll in die Glieder.
Der Seilpark war mitten in den Bäumen
und sah aus wie in meinen Träumen.
Der Aufseher hiess Matthis
und war überhaupt nicht fies.
Wir mussten uns immer vorsichtig anseilen
und uns dabei ja nicht beeilen.
Die Aufgaben im Seilpark waren sehr krass,
aber sie machten mega Spass.
Besonders die Seilbahn war der Wahn.
Der Seilpark war wirklich cool
und am Schluss waren wir alle „fuul“.
Nationalpark
Am Dienstag mussten wir früh aufstehen, weil wir den Nationapark besuchten. Auf der Wanderung sahen wir viele Tiere: Murmeltiere, Hirsche und Hirschkühe, Steinböcke und Vögel. Rosmarie konnte uns viel über die Tiere erzählen, was sehr spannend war. Wir hatten einen tollen Tag.
Radiobus
In unserem Privatbus ertönte immer unser selbsterfundenes Radio. Wir sangen meistens nur die Refrains der Lieder, aber es gefiel trotzdem fast allen. Unser Radio lief fast täglich, leider nur eine Woche lang.
Schmied
Der Schmied heisst Siggi. Er erklärte uns am Mittwoch die Schönheit der Schmiederei. Er schmiedete ein glühendes Stück Eisen zu einem Ringelschwänzchen. Am Schluss schreckte er das Stück im kalten Wasser ab. In der Schweiz gibt es nur noch wenige Schmiede, die mit Hammer und Amboss arbeiten. Wir durften den Amboss auch einmal ausprobieren. Siggi erzählte uns verschiedene Geschichten, wie zum Beispiel: Eine Maschine heisst dicke Berta. Wenn man bei dieser Maschine den Finger darunter halten würde, könnte man ihn beim nächsten Frühstück aufs Brot schmieren.
Abendprogramm
Am Abend machten wir zuerst spannende Experimente zum Wetter mit Herrn Strebels Vater und schrieben Tagebuch. Anschliessend machten wir sehr lustige Spiele und einmal gingen wir auf einen Fackellauf. Am Donnerstagabend war Schlussabend. Wir spielten Miss Boy und Mister Girl. Vier Jungen wurden geschminkt und als Mädchen verkleidet und vier Mädchen wurden als Jungen verkleidet. Das war sehr amüsant.











